Udo_Kirsten_Mutter_Mandolin

Elisabeth Kirsten
wird heute 95 Jahre - Herzlichen Glückwunsch!

Elisabeth Kirsten, geboren am 26. April 1915 in Kreuzberg (Oberschlesien), kam 1945 mit ihren vier Kindern (Bärbel, Harald †, Werner und Udo) nach Steterburg. Ihr Mann ist im zweiten Weltkrieg gefallen.
Die Familie Kirsten wohnte zunächst an der Danziger Straße (damals Brotweg) und zog 1948 in die Ahornstraße 15 um, wo sie viele Jahre lebte. Bis ins hohe Alter spielte Elisabeth Kirsten Mandoline in der „Rentnerband“ der katholischen Kirche St. Bernward. Heute wohnt sie im Seniorenheim „Residenz am Lindenberg“ in Thiede.
Steterburg wünscht ihr alles Gute und viel Gesundheit für ihren Lebensabend.

 


Elisabeth Kirsten verstarb am 18.05.2010, kurz nach Vollendung ihres 95. Geburtstages.

Elisabeth_Kirsten_Traueranzeige

Hans-Jürgen Gebel verfilmte die Geschichte der Stiftskirche Steterburg. Dieser Film ist von Zeit zu Zeit bei TV38 zu sehen. Aufgeteilt in drei Teile findet man die Verfilmung auch bei Youtube.

Gestern war es endlich soweit: Die Filmaufnahmen für die 3. DVD des Liebfrauenmilch-Orchestra haben begonnen. Der erste Drehtag fand in der Gaststätte „Zum Gambrinus“ statt. Viele Freunde und Fans waren dabei, um als Statisten ihr Bestes zu geben. Die Stimmung war ausgezeichnet. Es wurde

Am 15. März 2010 war ich wieder mal in Wolfenbüttel bei Helga. Ich hatte ihr schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, einmal einen Rundgang durch unser geliebtes Steterburg zu machen. Es ist ja schon eine Ewigkeit her, dass wir dort durch mehrere Straßen spaziert sind - ca. 30 Jahre!
Angefangen haben wir oben an der Kirche. In der Nähe besuchten wir Resi (Kneip) Scheel. Sie betreut dort einen kleinen Laden für gebrauchte Klamotten, also es lohnt sich, mal reinzuschauen. Resi hat ganz tolle Sachen anzubieten.
Nun hatten wir ein bisschen Hunger. Also nichts wie rein in den Gammel. Resi, Sigi, Helga und Werner verdrückten erstmal eine Curry-Wurst, zur Stärkung für den Rundgang.
Helga und ich sind dann am Wald entlang Richtung Schule gegangen. Als wir dann vor der Schule standen, ging es schon los. „Weißt Du noch, da oben war unsere Aula, ja und unter dem Dach hatte ich meine Erstkommunion, die Kirche war noch nicht gebaut.“ Wir sind auf den Schulhof gegangen, das Tor war offen. Die Erinnerung kam sofort: Was hatten wir alles angestellt in der Pause. Ein paar Schritte weiter, rechts, unsere Turnhalle, genau noch so wie früher. Unsere Turnstunden haben immer viel Spaß gemacht.
Jetzt sagte Helga: „Komm, wir schauen mal rein, die Tür ist offen.“ So ein schönes Gefühl, auf einmal hatten wir uns wieder gesehen wie vor 55 Jahren bei mir und vor 50 Jahren bei Helga. In dem Vorraum gab es damals in der Pause Milch oder Kakao. Das mussten wir festhalten mit unserem Fotoapparat.
Wieder hinaus, das „Alte Schultor“, es war noch genau so wie früher, wieder Fotos machen.
Ich sagte zu Helga: „Kannst Dich noch erinnern, gegenüber war ein kleiner Laden, da haben wir uns manchmal in der Pause einen Amerikaner oder eine Rosinenschnecke gekauft. Amerikaner 5 Pfennig und Schnecke 10 Pfennig.“

Wir gingen weiter Richtung Waldweg, oh - ich staunte, er heißt nicht mehr Waldweg sondern Beddinger Weg. Ich sagte zu Helga: „Ja, ja, das wird die Verlängerung zum Beddinger Weg sein.“ Anschließend ging es Richtung Sternkamp - kurz davor: „Helga, wer wohnte da in dem Haus?“ Helga wusste es natürlich: Dort wohnte Dr. Webel.
Langsam gingen wir den Sternkamp hinunter. „Du, der erste Laden, da war Lebensmittel-Müller drin.“

Es folgte der „Stern“ - da haben wir früher mit den schönen Mädchen aus Steterburg Rock n'Roll gelernt.

Anschließend die Lindenstraße - ich fasse es nicht: ..Milde, so wie er vor 60 Jahren! Das gibt es doch nicht, ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus!

Ecke Lange Hecke befand sich unser Metzger Müller, daneben ein Schuhgeschäft, dort hatte noch die Mutter von Helga gearbeitet. Die Lange Hecke hinunter kommt unser Ratskeller. Dort haben wir Jugendliche so manche Stunde verbracht. Schon waren wir zwischen Ahornstraße und Pappeldamm. Hinter den Häusern, durch die Gärten, dort hat sich auch nichts verändert. Wir gingen wieder zu Resi und bekommen von ihr einen schönen Kaffee und wunderbare Unterhaltung. Nach unserem kleinen Rundgang geht es wieder zurück nach Wolfenbüttel.

Hier einige Bilder zu unserem Rundgang vom 15. März - wir besuchten auch mein Geburtshaus: Pappeldamm 37.
Zum Vergrößern auf ein Bild klicken.

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Am 15.März war ich wieder mal in Wolfenbüttel bei Helga.Ich hatte ihr 
schon vor längerer Zeit vorgeschlagen,einmal einen Rundgang durch unser
geliebtes Steterburg zu machen.Ist ja schon eine Ewigkeit her,das wir
mal durch mehrere Straßen spaziert sind. Ca. 30 Jahre.

Angefangen haben wir oben an der Kirche.Da haben wir Resi Kneip
besucht,sie betreut dort einen kleinen Laden,für gebrauchte
Klamotten,also es lohnt sich mal da reinzuschauen,Resi hat da ganz tolle
Sachen anzubieten.
Jetzt hatten wir ein bisschen Hunger,also nicht,s wie rein in den
Gammel.Resi,Sigi,Helga und Werner haben erstmal eine Curry-Wurst
verdrückt,zur Stärkung für den Rundgang.

Helga und ich sind dann am Wald entlang Richtung Schule gegangen.
Als wir dann vor der Schule standen,ging es schon los.
Weißt Du noch,da Oben war unsere Aula,ja und unter dem Dach hatte ich
meine Erstkommunion,Kirche war noch nicht gebaut.
Wir sind dann auf den Schulhof gegangen,Tor war ja offen.
Dann kam die Erinnerung,was hatten wir alles angestellt in der Pause.
Ein paar Schritte weiter,rechts,unsere Turnhalle,genau noch so wie
Früher.Unsere Turnstunden,hat immer viel Spaß gemacht.
Jetzt sagte Helga,komm wir schauen mal rein,die Tür ist offen.
So ein schönes Gefühl,auf einmal hatten wir uns wieder gesehen,wie vor
55 Jahre bei mir und 50 Jahre bei Helga.In den Vorraum gab,s in der
Pause Milch oder Kakao.Das mußten wir aber festhalten,auf unserem
Fotoapparat.
Dann hinaus,das "Alte" Schultor,es war noch genau so wie Früher,sofort
Fotos machen.
Ich sagte zu Helga,kannst Dich noch erinnern,gegenüber war ein kleiner
Laden,da haben wir uns manchmal in der Pause einen Amerikaner oder eine
Rosinenschnecke gekauft,Amerikaner 5 Pfennig und Schnecke 10 Pfennig.
Dann Richtung Waldweg,oh staune, er heißt nicht mehr Waldweg,heißt jetzt
Beddingerweg,ich sagte zu Helga,ja,ja wird Verlängerung zum Beddingerweg
sein.
Dann Richtung Sternkampf,kurz davor,Helga, wer war da in dem Haus,Helga
wußte es natürlich,da war der Dr.Webel drinn.
Sternkampf langsam runter. Du, der Erste Laden,da war Lebensmittel
Müller drinn. Dann der "Stern" da haben wir Früher mit den schönen
Mädchen aus Steterburg Rock n,Roll gelernt.
Dann Lindenstrasse,ich fasse es nicht,..Milde..so wie er vor 60 jahren
war,das gibt,s doch nicht,ich kam aus dem staunen nicht mehr raus.

Ecke Lange Hecke,war unser Metzger Müller,daneben das Schuhgeschäft,da
hatte noch die Mutter von Helga gearbeitet.

Dann unser Ratskeller,da haben wir Jugendlichen so manche Stunde verbracht.
Dann sind wir zwischen Ahornstr.und Pappeldamm,durch die Gärten,hat sich
auch nicht,s verändert,zur Resi gegangen.
Da gab es dann von Resi einen schönen Kaffee.Ein bisschen Unterhaltung.
Danach,ab nach Wolfenbüttel.

Diese Luftaufnahme muss etwa Ende der 1950er Jahre entstanden sein. Es zeigt die heutige Grundschule Steterburg, sowie z.B. ein älteres kleines Gebäude (links, dort war ein Schuster tätig), welches später abgerissen wurde, um Neubauten Platz zu machen.

1 Luftbild Volksschule

Der folgende Bildausschnitt zeigt die im Beitrag Pfadfinder in Steterburg von Werner Sauer beschriebene Bude vom Stutzmann aus einem anderen Blickwinkel.

Ausschnitt Baustelle

Zu sehen ist hier das Bambi-Kino, dahinter (rechts) die ehemalige Gaststätte „Waldschlößchen”, das im Bau befindliche Haus vom Steinmetz Kurt Plebuch und besagte „Bude vom Stutzmann”.

Ein weiteres Bild, eingereicht am 09.09.2010, zeigt die heutige Grundschule aus Richtung Norden gesehen. Interessant ist die im Hintergrund zu sehende „Neue Siedlung“. Dort sind die Häuser an den Wendeplatten sowie der Bereich des Architekten Dröge noch nicht gebaut. Am linken oberen Bildrand ist das ehemalige Haus der Familie Ludwig (Fridjof-Nansen Straße), rechts daneben das damals noch frei stehende Trafo-Haus zu sehen. Heute geht an dieser Stelle die Matthias-Claudius-Straße hindurch in das später entstandene Neubaugebiet.

Volksschule neue Siedlung

Vielen Dank an Axel Büssing für die Bilder!

Guten Tag!

Steterburg? Was ist das? Oder wo ist das? Woher sollten jüngere Bewohner des heutigen Ortes Salzgitter-Thiede eigentlich wissen, dass Thiede und Steterburg einmal zwei Orte waren?

Noch in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts konnte man eine deutliche geografische Trennlinie zwischen beiden Orten ziehen. Die einzigen „Übergänge” zwischen Steterburg und Thiede waren am Ende der Danziger Straße und am Ende der Gerhart-Hauptmann-Straße. Wobei die Realschule und die damals noch existierende Post bereits zu Thiede gehörten.